2.11.- 31.3.2012 Winteröffnungszeiten
- am 9. November 2011
- von Federseemuseum
- in Veranstaltungen
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Wir haben für Sie sonn- und feiertags von 10-16 Uhr geöffnet!
30.10.: Zum letzten Mal: „Sonnenfänger – als die Zeit verloren ging“
- am 24. Oktober 2011
- von Federseemuseum
- in Veranstaltungen
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ArchäoTheater im Federseemuseum
Am Sonntag, den 30. Oktober wird um 15 Uhr das ArchäoTheaterstück Sonnenfänger – als die Zeit verloren ging“ zum letzten Mal im Freigelände des Federseemuseums aufgeführt. Um 14 Uhr bietet ein geführter Rundgang durch die Sonderausstellung „GlaubenssacheN – Kult und Kunst der Bronzezeit“ Gelegenheit zum Einstimmen in die Thematik des Theaterstücks.
Ein goldener Hut gibt den jungen Schülern Rätsel auf – er ist Teil einer Projektarbeit, die viele Fragen aufwirft. So beginnt das spannende Schauspiel SONNENFÄNGER – als die Zeit verloren ging“, das begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „GlaubenssacheN – Kult und Kunst der Bronzezeit“ in diesem Jahr eigens für das Federseemuseum und sein archäologisches Freigelände erarbeitet wurde.
Die beiden Schauspieler Eva Ellerkamp und Jörg Zenker haben nach ihrem Schauspieleinsatz der Vorjahre am Federseemuseum nun in die Regie gewechselt und inszenieren mit Kindern und Jugendlichen das neue Schauspiel.
Die Szenen von „SONNENFÄNGER“ spielen sowohl im Ausstellungsbereich als auch im gesamten Freigelände des Federseemuseums. Ausgangspunkt der Handlung ist ein mysteriöser goldener Hut, der im Jahr 2011 während eines Schulprojektes mehrere Jugendliche zum Nachdenken anregt. Doch gänzlich unerwartet werden die Besucher in die Vergangenheit entführt – und finden sich auf dem Dorfplatz einer bronzezeitlichen Siedlung wieder, wo zwischen den jugendlichen Bewohnern ein heftiger Streit entbrannt ist. Wie viel Zeit bleibt bis zum großen Opferfest? Und ist es ohne Priester und der Hilfe der Erwachsenen überhaupt durchzuführen? Eine emotionale Reise in eine durch und durch religiöse Welt beginnt, in der das Schicksal einer ganzen Gemeinschaft in den Händen einer kleinen Schar von Kindern liegt.
Diese Inszenierung, die sich auf zwei Zeitebenen bewegt, wirft spannende Fragen auf: Wo liegen die Wurzeln unserer Kultur, unserer Weltanschauungen und unserer Glaubensvorstellungen? Die Frage nach der Spiritualität des Menschen und den Anfängen unserer Religion ist Thema der Sonderausstellung „GlaubenssacheN“ – Kunst und Kult der Bronzezeit.
Das Theaterstück „SONNENFÄNGER“ greift diese Thematik auf und bringt nun die Menschen hinter den Funden auf die Bühne mit samt mit ihren Emotionen, Konflikten und Charakteren. Die Spielzeit dauert ca.60 Minuten.
23.10.: In die Falle gegangen – Prähistorische Jagdmethoden
- am 17. Oktober 2011
- von Federseemuseum
- in Veranstaltungen
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Am 23. Oktober dreht sich von 10 bis 18 Uhr alles um prähistorische Jagdmethoden im archäologischen Freigelände des Federseemuseums
Der Experimentalarchäologe Rudolf Walter nähert sich einem noch weitgehend unerforschten Feld in der Federseearchäologie und thematisiert ein wichtiges Kapitel in der Lebensgeschichte unserer Vorfahren zu „Fallen und anderen heimtückischen Jagdmethoden“. Von den ältesten Fernwaffen bis zur heimtückischen Fallen- und Giftjagd spannt der Archäologe den Bogen der steinzeitlichen Jagdtechniken.
Begehrte Beutetiere der einheimischen Jäger in der Jungsteinzeit waren Pelztiere. Die in Siedlungen gefundenen Tierknochen und Zahnfunde belegen eine intensive Jagd auf Wolf, Braunbär, sowie kleines Raubwild, darunter Dachs, Wildkatze, Marder und Fischotter. Ausgrabungsfunde im Federseeried von Bogenfragmenten aus Eibe oder Pfeilspitzen aus Feuerstein geben Hinweise auf die
Jagdutensilien, die vor fast 5.000 Jahren auch aus Knochen und Geweih hergestellt wurden. Die Jagd mit Fallen hat in der täglichen Existenzsicherung vieler Wildbeutergesellschaften heute noch einen hohen Stellenwert.
Rudolf Walter stellt verschiedene Fallenarten vor, die den Tieren in der Prähistorie zum Verhängnis wurden. Eindrucksvoll zeigt er die Wirkungsweise von Schlingen, Selbstschuss- oder Schlagfallen, die auch von den Museumsbesuchern selbst ausprobiert werden können. In der Kinderwerkstatt freut sich das junge Museumsteam von 13.30 bis 16.30 auch Besucherkind
erdie unter fachkundiger Anleitung Angelhaken aus Kupferdraht fertigen können.
Um 14 Uhr wird eine Führung durch die Sonderausstellung „GlaubenssacheN – Kult und Kunst der Bronzezeit“ angeboten und um 15 Uhr können sich alle Musemsbesucher um 15 Uhr einer Führung durchs archäologische Freigelände anschließen.
Die Sonderausstellung ist bis 1. November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet


