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Der Steinzeit auf der Spurforschen - entdecken - begreifen Ein fächerübergreifendes Forschungsprojekt für den Schulunterricht Ein Kooperationsprojekt der ![]() Ausgraben wie die Profis ... Das Federseemuseum bietet inmitten einer einzigartigen Moorlandschaft die seltene Gelegenheit, das Leben unserer steinzeitlichen Vorfahren eindrucksvoll kennen zu lernen. Ausgrabungen brachten wertvolle Funde ans Tageslicht, die Jahrtausende im feuchten Boden erhalten blieben. Archäologen finden rund um den Federsee ein faszinierendes Forschungsfeld vor, in deren Arbeit die Schüler erstmals aktiv projektorientiert einbezogen werden. Mit Schaufel und Spaten, Mikroskop, Bestimmungsbuch und Zeichenstift geht es an eine speziell präparierte Ausgrabung im Freigelände des Museums; diese wurde nach Originalbefunden vom Federsee authentisch rekonstruiert. Wie Profi-Archäologen entschlüsseln die jungen „Forscher“ eine Siedlung der späten Jungsteinzeit. So erfahren sie, was die Hinterlassenschaften unserer Vorfahren, Scherben, unscheinbare Tierknochen, Fäkalien, Insektenreste, Blütenstaub, Pflanzenreste oder Jahresringe in alten Hölzern den Archäologen über Landschaft, Klima und Umwelt in früheren Zeiten verraten. | ||
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Tierknochen enthalten Informationen über Art, Größe und Alter der Haus- und Wildtiere im Federseemoor.
Pflanzenreste geben Hinweise auf Ackerbau, Waldnutzung und Sammelwirtschaft der steinzeitlichen Siedler. Blütenstaub liefert Erkenntnisse über den Wandel der Vegetation. Jahresringe aus Holz verraten das Alter eines Baumes und damit auch die Bauzeit unserer Steinzeitsiedlung. Tonscherben und ihre Verzierung entschlüsseln Alter, Herkunft und Gebrauch der steinzeitlichen Gefäße. | ||
![]() So läuft das Grabungsprojekt ab... Nach seiner Ausbildung zum Junior-Archäologen erhält jeder Teilnehmer ein persönliches Grabungstagebuch, entsprechendes Werkzeug und Grabungsgerät. Je vier Spezialisten bilden dann ein Grabungsteam. Im Grabungszelt geht das junge Forscherteam dann an die Arbeit: Bodenproben werden genommen, archäologische Funde freigelegt, ins Tagebuch gezeichnet, anschließend im benachbarten „Labor“ untersucht und mit Hilfe von Vergleichssammlungen bestimmt und datiert. Die archäologischen Befunde sowie alle gewonnen Ergebnisse werden dabei im Grabungstagebuch präzise dokumentiert. Nach Abschluss der Ausgrabung fügen die Archäologenteams ihre jeweiligen Puzzlesteine/Einzelergebnisse zu einem Lebensbild der späten Jungsteinzeit am Federsee zusammen: Dies geschieht im Rahmen einer Podiumsdiskussion, bei der die Jungarchäologen ihre Expertenmeinungen austauschen und diskutieren können. Die gesammelten Forschungsergebnisse können zur Nachbereitung in der Schule aufgearbeitet und „publiziert“ werden. Entsprechend vorbereitete Unterrichtsmaterialien werden der Lehrkraft nach Ablauf des Projektes vom Museum gerne zur Verfügung gestellt. Projektdauer: 3 Std. (inkl. Führung durch die Ausstellung). Preis: 9,- €/Schülerin zzgl. Eintritt. ![]() Fragen, Forschen, Präsentieren...
Als Ergänzung zum Grabungsprojekt ist folgendes Modul buchbar: Nach Abschluss des Grabungsprojektes richten sich die SchülerInnen einen steinzeitlichen Imbiss. Die Zusammenstellung der steinzeitlichen Kost und die Auswahl der Produkte bsiert dabei auf den archäobiologischen Ergebnissen der vorangegangenen Ausgrabung. Wieder gestärkt macht sich das Forscherteam daran, seine Erkenntnisse zu veröffentlichen. Die auf der Ausgrabung gewonnenen Daten werden von den Arbeitsgruppen anhand von Plakaten vorgestellt, erläutert und diskutiert. Jeder Ausgräber ist dabei aufgefordert, seine Erkenntnisse in das Gesamtbild zu integrieren. Gemeinsam ensteht dabei ein lebensnahes, von den SchülerInnen selbstädnig entwickeltes Landschaftsmodell einer 5000 Jahre alten Siedlung in den Museumsweisen bei Bad Buchau. Projektdauer: 5 Std. (inkl. Grabungsprojekt, Führung durch die Ausstellung und Zubereiten eines steinzeitlichen Imbisses). Preis: 16,- €/Schülerin zzgl. Eintritt. ![]() Ziele - Inhalte - Kompetenzen
Dieses Lernangebot bietet die Chance, vielfältige Lernziele zu verwirklichen und Kompetenzen zu fördern:
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