Vom 8. August bis 6. September wird das Freigelände zur lebendigen Baustelle. Von montags bis freitags entsteht vor den Augen der Besucherinnen und Besucher ein rekonstruiertes Haus der UNESCO-Welterbesiedlung aus Alleshausen nach archäologischen Erkenntnissen. Wer selbst Hand anlegen möchte, kann gleich bei einem anderen Bauprojekt mitmachen: Ab dem 8. August (täglich 13–16 Uhr) wächst durch fleißige Helfer ein Modell des zeitlgeich steinzeitlichen Dorfes aus dem benachbarten Seekirch im Maßstab 1:20. An verschiedenen Tagen zeigen Archäotechnikerinnen und Archäotechniker außerdem, wie vor 5.000 Jahren Häuser gebaut, Werkzeuge gefertigt, Flachs verarbeitet, gewebt und Fischernetze hergestellt wurden.
Heute im Programm:
10-18 Uhr, Vorführung: Do it yourself- Hausbau wie vor 5.000 Jahren und Knüpfen von Fischernetzen (13-17 Uhr)
Archäologe und Archäotechniker Eckhard Czarnowski ist vor Ort und zeigt parallel zum Bau des Hauses, wie vor 5000 Jahren Bäume gefällt und bearbeitet wurden. Dabei packt er seine Trickkiste aus und führt vor, mit welchen genialen Erfindungen und neuen Werkzeugen die Menschen damals ihren Alltag meisterten. Hier wird schnell klar: Schon vor 5.000 Jahren kam es auf weit mehr an als auf Muskelkraft. Erst Neugier, Erfahrung, kluge Planung und eine große Portion technisches Geschick machten solche beeindruckenden Leistungen überhaupt möglich.
Von 13 bis 17 Uhr präsentiert Textilspezialistin Gwen Bucher zudem, wie in prähistorischen Gemeinschaften Fischernetze geknüpft wurden.
13-16 Uhr, Mitmachaktion: Ein Steinzeitdorf im Mini-Format
Direkt neben der Großbaustelle entsteht gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern eine steinzeitliche Nachbarsiedlung aus Seekirch im Maßstab 1:20. Vor allem Kinder sind eingeladen, Haus für Haus mitzubauen und das Dorf Stück für Stück wachsen zu lassen.
13.30-16.30 Uhr, Aktivprogramm:
Von 13.30 bis 16.30 Uhr wird zudem das Schleudern mit der eiszeitlichen Speerschleuder im Wechsel mit einer Tour mit dem Einbaum auf dem Museumsteich angeboten.
15 Uhr, Führung:
Um 15 Uhr können bei der öffentlichen Führung im Freigelände geradezu 15.000 Jahre im wahrsten Sinne des Wortes begangen werden.
Dieses Ferienangebot wird ermöglicht durch

