Am Sonntag haben Besucherinnen und Besucher im Federseemuseum die Gelegenheit, den Weg von der Leinpflanze bis zum gesponnen Faden mitzuerleben.
Robust, atmungsaktiv und vielseitig einsetzbar ist Leinen ist seit rund 5000 Jahren ein gefragtes Material. Damals spezialisierten sich die steinzeitlichen Menschen am Federsee auf den Anbau und die Verarbeitung dieser besonderen Pflanze. Wie mühsam und zugleich faszinierend die Textilherstellung ist, demonstriert Leinbäuerin Regina Lutz auf ganz anschauliche Weise.
Vom Brechen, Rösten und Hecheln über das Spinnen bis hin zum Spinnen: Alle Arbeitsschritte werden eingängig erklärt und dürfen teilweise selbst ausprobiert werden.
Bei der öffentlichen Führung um 15 Uhr können Interessierte zudem mehr über das wechselvolle Leben in der Stein- und Bronzezeit erfahren.
Wer es lieber aktiver mag, kann von 13.30 bis 16.30 Uhr das Speerschleudern mit der eiszeitlichen Speerschleuder ausprobieren oder sich (im Wechsel) mit dem Einbaum auf dem Museumsteich fahren lassen.
Diese Veranstaltung wird gefördert durch

