Am Ostersonntag steht das Pferd im Mittelpunkt: Vor 5000 Jahren war es der "Motor", mit dem die Yamnayas überhaupt weite Strecken zurück legen und nach Europa ziehen konnten. Wie früher geritten wurde, wird ganz anschaulich von 13 bis 17 Uhr präsentiert. Wie sich diese Tradition in der darauf folgenden Bronzezeit entwickelt, erkären die erfahrenen Living-History Akteure und Pferdekenner Gwen und Jehan Bucher anhand der in der bronzezeitlichen Siedlung "Wasserburg Buchau" gefundenen Trense. Um 13 und 14 Uhr geben Führungen durch die Sonderausstellung "Zeitenwandel" tiefere Einblicke in die Zeit des frühen Reitens, die auch eine Epoche großer Umbrüche war.
Um 15 Uhr lädt die freie Führung durch den archäologischen Außenbereich zu einem anschaulichen Rundgang durch die Lebenswelten von Eiszeitjägern und Pfahlbauern ein. Besonders Letztere haben viele Artefakte im Federseemoor hinterlassen, anhand derer Reste man ausgefeilte Repliken und authentische Häuser nachbauen konnte. Beim Gang durch diese und anhand der Repliken wird so die Vorgeschichte am Federsee mit allen Sinnen erfahrbar.
Gleichzeitig kann man von 13.30 bis 16.30 Uhr die Vorgeschichte auch aktiv entdecken: das Schleudern von Speeren mit der eiszeitlichen Speerschleuder sowie eine Tour mit dem Einbaum, einem Boot nach steinzeitlichem Vorbild, runden den Besuch ab.