Mammutknochen und Rentierjäger – Leben in der Eiszeit Archäologie Live

Sonntag, 31.05.2026, 10:00 - 18:00 Uhr

Lange kalte Winter und kurze heiße Sommer, statt dem Messer aus Metall eine Klinge aus Feuerstein und statt fertig abgepacktem Huhn musste das Rentier oder sogar Mammut zusammen mit den anderen Mitgliedern der Sippe erst erlegt werden: der Alltag vor rund 40 000 bis 15 000 Jahren war im Vergleich zumheutigen Tagesablauf vieler Menschen völlig anders. Archäologe und Archäotechniker Rudolf Walter nimmt alle Besucher mit auf eine kurzweilige Reise in die  Epoche der Eiszeit. Wie wurden welche Tiere gejagt und was für Waffen wurden dafür benutzt? Was hielt die Natur noch nützliches für die Menschen bereit? Wie kamen sie in der vergleichsweise kargen Umwelt zurecht? All diesen Fragen wird auf den Grund gegangen. Anhand von Funden aus dem Rentierjägerlager an der Schussenquelle, die im Museum zu sehen sind, sowie Originalen und Repliken zeichnet Herr Walter ein spannendes Bild von dem Leben der Jäger und Sammler der damaligen Zeit.

Wer selbst hautnah die Vorgeschichte erfahren möchte, hat die Möglichkeit von 13.30 bis 16.30 Uhr eine kleine Tour mit dem Einbaum zu genießen und Speere mit der eiszeitlichen Speerschleuder zu schleudern. 

Um 15 Uhr lädt die öffentliche Führung durch das archäologische Freigelände zu einer lebendigen Tour durch die Vorgeschichte ein.